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SCHREIBEN https://schreiben.selbsterkenntnis.me Auf dem Weg zur Selbsterkenntnis Thu, 07 Sep 2017 16:07:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.1 https://schreiben.selbsterkenntnis.me/wp-content/uploads/2017/02/cropped-flower-179004_2000-1200-32x32.jpg SCHREIBEN https://schreiben.selbsterkenntnis.me 32 32 Sehnsucht: Als das Kind noch Kind war https://schreiben.selbsterkenntnis.me/als-das-kind-noch-kind-war Mon, 26 Jun 2017 21:18:39 +0000 http://schreiben.selbsterkenntnis.me/?p=456 Als das Kind noch Kind war, versteckte es sich in der hohen, hellblonden Sommergerste … Sehnsucht: Als das Kind noch Kind war Als das Kind noch Kind war, versteckte es sich in der hohen, hellblonden Sommergerste mit all ihren leuchtenden Kornblumen und dem so gierig roten Mohn. Und es wartete darauf, von den Eltern und …

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Als das Kind noch Kind war, versteckte es sich in der hohen, hellblonden Sommergerste …

Sehnsucht: Als das Kind noch Kind war

Als das Kind noch Kind war, versteckte es sich in der hohen, hellblonden Sommergerste mit all ihren leuchtenden Kornblumen und dem so gierig roten Mohn. Und es wartete darauf, von den Eltern und den Geschwistern entdeckt zu werden; entdeckt und erkannt, bejubelt, bejauchzt: Da bist du ja wieder! Wir haben Dich so sehr vermisst! Unser Kind! Wie schön, dass wir Dich wieder haben! Wie schön, dass du wieder bei uns bist!

Sehnsucht, ein Leben lang

Die Sehnsucht nach nach einer Wiederkehr dieser sicheren, liebevollen Sommertage unserer Kindheit wird uns ein Leben lang begleiten. Sie begleitet uns ständig; auch wenn wir gar nicht an sie denken. Und wir sollten ruhig wissen, um uns selbst verstehen zu können, dass diese Sehnsucht uns begleitet.

Sehnsucht, geliebt zu werden

Und nicht nur die Sehnsucht nach einer Wiederkehr dieser sicheren, liebevollen Sommertage unserer Kindheit wird uns ein Leben lang begleiten. Ebenso begleitet uns die noch tiefer liegende Sehnsucht danach, gefunden, entdeckt, erkannt und wiedererkannt zu werden. Vor allem begleitet uns die Sehnsucht danach, geliebt zu werden.

Wir Menschen sind eben Familien- und Gesellschaftswesen.

Öffentliche Sehnsucht

Wir sollten auch wissen, dass diese Sehnsucht (fast) alle Menschen begleitet.

Die Sehnsucht, gefunden, entdeckt, erkannt und geliebt zu werden, ist bei vielen populären Persönlichkeiten in Politik und Wirtschaft genau so stark ausgeprägt wie zu der Zeit, als das Kind noch Kind war.

Betrachte einmal die Honoritäten aller Länder unter diesem Aspekt! Sie tun alles, ALLES, um erkannt, um anerkannt, um geliebt zu werden. Die wenigsten erfüllen ihre Pflicht aus einem anderen Ziel, als anerkannt und geliebt zu werden. Zum Beispiel aus rein rationalen, philosophischen oder religiösen Gründen. Wobei mir das Religiöse dabei schon wieder suspekt ist. Geht es beim Religiösen nicht vor allem darum, gottgefällig zu leben, um dafür im Gegenzug von Gott geliebt zu werden?


SCHREIBEN zur SELBSTERKENNTNIS| Sehnsucht: Als das Kind noch Kind war
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Entschleunigung – Geschenk des Schreibens https://schreiben.selbsterkenntnis.me/entschleunigung-geschenk-des-schreibens Sat, 22 Apr 2017 17:41:10 +0000 http://schreiben.selbsterkenntnis.me/?p=428 Das Außen Wieso sollte ich mir über Entschleunigung und Langsamkeit Gedanken machen? Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich eher im Tempo einer Schildkröte als einer aufgeschreckten Gazelle durch die Welt bewege. Jede weitere Entschleunigung ließe, in der Wahrnehmung von außen, einen Stillstand, ein Einfrieren befürchten. Oder eine Katalepsie. Das Innen Mein Innen, meine …

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Das Außen

Wieso sollte ich mir über Entschleunigung und Langsamkeit Gedanken machen? Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich eher im Tempo einer Schildkröte als einer aufgeschreckten Gazelle durch die Welt bewege. Jede weitere Entschleunigung ließe, in der Wahrnehmung von außen, einen Stillstand, ein Einfrieren befürchten. Oder eine Katalepsie.

Das Innen

Mein Innen, meine innere Welt aber sieht ganz anders aus. Mein innerer Zustand erklärt auch, weshalb mein Außen zwangsläufig nicht nur langsam erscheint, sondern auch wirklich langsam ist; langsam sein muss. Denn mein Innen lässt einfach gar keine Energie für das Außen mehr übrig.

Mein Inneres erscheint mir wie eine Hölle, wie eine Höhle. Die Höhle ist durch den Schein eines lodernden Holzfeuers hellrot erleuchtet. Über den hell lodernden Holzscheiten hängt an einem verrußten Stahlgestell ein ebenfalls dick verrußter oben offener großer Blechkessel. In dem Kessel brodelt mit dicken aufsteigenden Blasen eine glühendrote, leuchtende, zähflüssige Suppe.

Wenn die dicken, fetten Blasen aufsteigen und in sich zusammenfallen, entstehen Spritzer, die dann manchmal heiß über den Rand des Kessels hinausgeschleudert werden, die dann ins Feuer oder die umherliegende Asche fallen, um zu Schlacke zu erkalten.

Früh morgens, lange bevor ich aufstehe wird das Feuer neu angefacht, Holz aufgelegt und der Kessel wird zum Kochen gebracht. Noch bevor ich aufstehe, sind alle diese Werke erledigt. Wenn ich dann träge aufstehe, begrüßt mich das ganze Szenario gut erholt und wohl genährt in all seiner Pracht und Herrlichkeit.

Diese glühende Brühe im Kessel, diese brodelnde Suppe über dem lodernden Feuer, das ist mein Inneres. Das sind meine Gedanken! Letztlich: Das bin ich. Das ist mein Inneres: Wie eine Stahlschmelzerei. Oder eine Bronzeschmelzerei. Jedenfalls sehr heiß.

Wohlergehen? Abenteuer?

Ob das nicht ein sehr spannendes, sehr aktives Leben sei, willst du von mir wissen? – Ja, mein inneres Leben ist spannend. Ja, mein inneres Leben ist aktiv. Oft ist es viel zu spannend, unerträglich spannend, unerträglich aktiv. Oft ist es so spannend und so aktiv, dass ich mich bemühen muss, im Außen keine Fehler, die ich später einmal bereuen könnte, zu begehen. Dann muss ich mich ganz darauf konzentrieren, mein Inneres in Schach zu halten, nicht die Herrschaft zu verlieren, unauffällig zu bleiben. Dann heißt die einzig wirkliche Hilfe: Worte und Gedanken ordnen und sortieren.

In mir kocht es fast immer. Eindrücke, Wortfetzen, Ideen und Bilder jagen einander und wollen zu Gedanken verarbeitet werden. Und wenn sie dann Gedanken sind, wollen sie zu einer Geschichte werden. Zu einer Ordnung, die einen Sinn beherbergt und einen Sinn anbietet. Eine Ordnung, die beruhigt. Ein Sinn, der mich beruhigen kann. Eine Geschichte, die mich beruhigt und trägt.

Entschleunigung der Gedanken

In mir kocht es! Wenn es brodelt, lässt sich gar nicht so leicht eine ruhige beruhigende Geschichte erzählen. Wie sollte es also, von Drogen und Medikamenten einmal abgesehen, möglich sein, eine Entschleunigung, ein wenig Ruhe in diesen brodelnden Kessel meiner Gedanken zu bringen? Manche sagen, man solle spazierengehen. Andere raten zu Yoga oder zu einer Meditation. Aber Yoga und Meditation sind zur Zeit keine geeigneten Wege, Ruhe in mein brodelndes Inneres zu bringen. Yoga war es früher einmal. Meditation war es noch nie; vielleicht weil ich es nie richtig gelernt habe, das Meditieren. Jedenfalls helfen mir weder Yoga noch Meditation im Moment wirklich weiter.

Entschleunigung im Schreiben

Das Einzige, was mir wirklich helfen kann, eine Entschleunigung in mein Inneres, meine kochenden, brodelnden Gedanken zu bringen, ist das Schreiben. Nicht das große, elegante, künstlerische Schreiben. Sondern das einfache, unkünstlerische, primitive, archaische Schreiben mit wertlosem Schreibgerät auf wertlosem Konzeptpapier. Überhaupt: Konzept! Nichts fürs Reine! Oder gleich in den Rechner. So, wie auch dieser Artikel gerade zustande kommt.

Schreiben ist langsam. Selbst wenn jemand sehr, sehr schnell schreiben kann: Schreiben ist langsam. Schreiben ist viel langsamer, als es die Gedanken sind. Weil ja aber die Gedanken niedergeschrieben werden, langsam niedergeschrieben werden, müssen sie sich nun, Wort für Wort gedulden, bis sie weitereilen können. Das bringt eine Verlangsamung des ganzen Denkens mit sich. Eine angenehme Erlösung. Zeit zum Aufatmen!

Einatmen und Ausatmen! Und Weiterschreiben! Und dann, wenn du genug geschrieben hast, kannst Du lesen, was Du gerade geschrieben hast. Du kannst Deine Gedanken, die vorher nur wild in der Schmelze brodelten, entspannt betrachten und prüfen. Und vielleicht – es würde mich nicht wundern – findest du Deine Gedanken, die nun Dir gegenüber, außerhalb Deiner selbst auf dem Papier stehen, sehr interessant. Vielleicht staunst Du auch über Dich selbst und über all das, was Du zu wissen scheinst!


SCHREIBEN - Auf dem Weg zur Selbsterkenntnis | Entschleunigung
SCHREIBEN – Auf dem Weg zur Selbsterkenntnis | Entschleunigung

 

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Wer wirklich schreibt, ist Schriftsteller! https://schreiben.selbsterkenntnis.me/wer-wirklich-schreibt-ist-schriftsteller Thu, 13 Apr 2017 03:50:24 +0000 http://schreiben.selbsterkenntnis.me/?p=415 Schriftsteller sein Schriftsteller zu sein ist keine Art und Weise seinen Lebensunterhalt zu verdingen. Schreibend zu leben ist ein Lebensstil, eine Lebenshaltung, eine Lebensqualität.  Nicht weniger. Die Welt in Worte fassen Schriftsteller zu sein heißt, die Welt in Worte zu fassen. Schriftsteller zu sein heißt, allen unseren Empfindungen,  unseren Wahrnehmungen und vor allem unseren Gedanken, …

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Schriftsteller sein

Schriftsteller zu sein ist keine Art und Weise seinen Lebensunterhalt zu verdingen. Schreibend zu leben ist ein Lebensstil, eine Lebenshaltung, eine Lebensqualität.  Nicht weniger.

Die Welt in Worte fassen

Schriftsteller zu sein heißt, die Welt in Worte zu fassen. Schriftsteller zu sein heißt, allen unseren Empfindungen,  unseren Wahrnehmungen und vor allem unseren Gedanken, Sprache zu verleihen. Es heißt, die ganze Welt und sich selbst durch Sprache zu erobern; zuerst durch Sprache zu finden, dann durch Sprache neu zu erschaffen und schließlich durch Sprache zur Vollendung, zum Einverständnis zwischen Innenwelt und Außenwelt zu bringen.

Sprache macht reich!

Schriftsteller zu sein, heißt: Sich selbst und eine ganze Welt durch Sprache zu erkennen oder sich selbst und die ganze Welt durch Sprache neu zu erschaffen. Ohne Sprache wären wir selbst und der ganze schöne Planet Erde nur ein Häufchen wohltemperierten Sternenstaubs, das durchs Weltall zieht. Aber wir sind mehr! Wir sind mehr dank unserer Sprache! Wir sind mehr dank unserer Sprache, die es uns ermöglicht, sprechend und schreibend der Welt  und uns selbst Freund zu sein.

Nochmals:

Schriftsteller zu sein ist keine Art und Weise seinen Lebensunterhalt zu verdingen. Denn schreibend zu leben ist ein Lebensstil, eine Lebenshaltung, eine Lebensqualität. Schreiben ist Teilhabe am Leben selbst. Nicht weniger.

Wenn wir als Schreibende schreiben, dann meist zu allererst für uns selbst. Wenn sich andere an unseren Schriften erfreuen – oder auch nicht – so mögen sie das gerne tun. Den Hauptgewinn aber erfahren als erste wir selbst: Durch die Entwicklung unserer Gedanken im Schreiben.


Schreiben und Selbsterkenntnis: Wer wirklich schreibt, ist Schriftsteller!
Schreiben und Selbsterkenntnis: Wer wirklich schreibt, ist Schriftsteller!

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Schreiben heißt: Im Dialog mit sich selbst stehen https://schreiben.selbsterkenntnis.me/schreiben-ist-dialog-mit-sich-selbst Wed, 12 Apr 2017 22:40:10 +0000 http://schreiben.selbsterkenntnis.me/?p=399 Durchdringen zu uns selbst Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich den Dialog, insbesondere den Sokratischen Dialog, für unser höchstes Gut erachte. Das heißt: Ich vertrete die Ansicht, dass es für uns Menschen nichts Wertvolleres, nichts Hilfreicheres, nichts Heilsameres gibt als den klug und weise geführten Dialog, das klug und weise geführte Gespräch. …

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Durchdringen zu uns selbst

Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich den Dialog, insbesondere den Sokratischen Dialog, für unser höchstes Gut erachte. Das heißt: Ich vertrete die Ansicht, dass es für uns Menschen nichts Wertvolleres, nichts Hilfreicheres, nichts Heilsameres gibt als den klug und weise geführten Dialog, das klug und weise geführte Gespräch.

Auf gekünstelte Geschichten, die diese Ansicht widerlegen sollen, etwa wie: „Wenn ein Mensch in der Wüste am verdursten sei, dann sei doch sicherlich nicht ein kluger und weiser Dialog sondern Wasser zum Trinken das höchste Gut“, möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Denn die meisten, die diese Zeilen lesen werden, leiden wahrscheinlich nicht unter dem physisch Allernotwendigsten und für sie, für uns, stellt sich viel eher die Frage: „Nachdem unsere physische Not nun gestillt ist – Was fangen wir mit unserem Leben an?“ Und hier kommt nun eben der Dialog, das klug und weise geführte Gespräch ins Spiel.

(Aus Ehrfurcht vor dem Dialog, vor allem aus Liebe zum klug und weise geführten Gespräch, nannte ich meine erste philosophische Beratungspraxis auch DIALOGPRAXIS. Mittlerweile hat sich dieses Angebot zu SOKRATESBERLIN (Vgl.: Der Sokratische Dialog) und zur SINNTHERAPIE entwickelt. )

Der Dialog ist eine Gnade des Schreibens –
oder ist das Schreiben eine Gnade des Dialogs?

Es ist schon eine Gnade, ein Geschenk des Himmels, wenn wir einen fremden Menschen finden, mit dem wir einen Dialog, ein gutes Gespräch führen können. Um wie viel gnadenreicher, um wie viel erhellender könnte es sein, wenn wir uns manchmal selbst in einem solchen Gespräch begegnen könnten? Bedenke: Wir könnten uns alles fragen, was uns interessiert, was uns beschäftigt und was uns auf der Seele liegt! Und wir würden auch noch eine wahrheitsgemäße Antwort auf unsere Fragen erhalten!

Zu viel gefordert? Zu viel gewünscht? – Ich meine: Nein! Denn das Schreiben eröffnet uns genau diese Möglichkeit: Ein Gespräch mit uns selbst führen zu können!

Durchdringen zu uns selbst

Im Schreiben können wir durchdringen zu uns selbst. Im Schreiben können wir durchdringen zum Dialog mit uns selbst. Wir müssen uns selbst gegenüber nur ehrlich sein, bedingungslos ehrlich und aufrichtig. Der „Rest“ geschieht dann ganz von alleine. Sobald wir uns im Schreiben ehrlich ansprechen, werden wir uns im Schreiben und im Lesen unserer selbst auch ehrlich antworten.

Welch größeres Geschenk könnte es für uns geben?


Schreiben und Selbsterkenntnis: Schreiben heißt: Im Dialog mit sich selbst stehen!
Schreiben und Selbsterkenntnis: Schreiben heißt: Im Dialog mit sich selbst stehen!

 

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Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis im Schreiben https://schreiben.selbsterkenntnis.me/selbsterfahrung-selbsterkenntnis-schreiben Sun, 09 Apr 2017 15:42:32 +0000 http://schreiben.selbsterkenntnis.me/?p=386 Selbsterfahrung im Schreiben heißt: Sich im Schreiben selbst erfahren! Selbsterfahrung: Im Schreiben erfahre ich mich selbst! So, wie ich früher meine Rollschuhe oder Roller-Skates und später meine Inliners angezogen hatte um einfach aufs Geratewohl drauf los zu fahren, so mache ich es jetzt auch im Schreiben: Ich schreibe einfach drauf los! Der Anfang aller Selbsterfahrung …

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Selbsterfahrung im Schreiben heißt:
Sich im Schreiben selbst erfahren!

Selbsterfahrung: Im Schreiben erfahre ich mich selbst! So, wie ich früher meine Rollschuhe oder Roller-Skates und später meine Inliners angezogen hatte um einfach aufs Geratewohl drauf los zu fahren, so mache ich es jetzt auch im Schreiben: Ich schreibe einfach drauf los!

Der Anfang aller Selbsterfahrung im Schreiben

Wie beim Rollschuhfahren: Ein paar anfängliche Schritte, ein paar Gedanken zur Probe; nur um zu schauen, ob alles passt. Und prompt ist da schon eine vage Idee, wo es hin gehen könnte. Vielleicht nach links oder vielleicht nach rechts? Oder geradeaus? – Wohin treibt es mich? Wohin zieht es mich? Wo verspricht das Abenteuer, am größten zu sein? Noch im Rätseln, merke ich schon, dass ich mich in Bewegung gesetzt habe.

Der erste belanglose Satz steht schon auf dem Papier: „Ich erinnere mich an …“ oder: „Ich denke gerade an …“ oder: „Ich habe mich schon immer gefragt …“. Genau an der Stelle, an der hier nun drei Pünktchen stehen, lese ich auf meinem Papier bereits einen Namen oder einen Begriff, den ich soeben geschrieben habe.

Selbsterfahrung im Dialog

Ich (!) habe diesen Namen oder diesen Begriff geschrieben. Ich (!) lese diesen Namen oder diesen Begriff. Schon ist das Schreiben zu einem „Schreiben und Lesen“ geworden und ich befinde mich mit mir im Dialog. Aha! Schon das erste kleine bisschen Selbsterfahrung, das erste kleine bisschen Selbsterkenntnis. Freilich, das ist noch nicht sehr viel. Aber es ist ja auch erst der Anfang und sehr viel mehr kann ja immer auch nur dann kommen, wenn der Anfang schon gemacht wurde!

Vielleicht ist der Anfang, den ich gerade gemacht habe, ja aber auch gar nicht sooo klein. Vielleicht habe ich mich ja gerade an einen Namen erinnert, an den ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr dachte. Oder vielleicht kam mir ein Begriff in den Sinn, über den ich sowieso und viel zu lange schon immer mal nachdenken wollte.

Selbsterfahrung wie durch Zauberhand

Meine Rollschuhe haben wie von alleine, wie von Zauberhand geführt, schon Kurs auf mein nächstes großes Abenteuer aufgenommen. Und ich, aktiv beschleunigend und passiv mich beobachtend und erlebend bin schon auf dem Weg der Selbsterfahrung. Denn nur nebenbei erfahre ich mit meinen Rollschuhen die Stadt oder die Landschaft; in der Hauptsache erfahre ich mich selbst, erlebe ich mich selbst!

Noch ist es ein reines Erfahren, noch kein Erkennen, noch keine Selbsterkenntnis. Bisher ist es nur ein kleines bisschen Selbsterfahrung, auf das ich mich, neugierig vor mich hinrollernd oder auch voranstürmend, einfach einlasse. Im Rollschuhfahren wie im Schreiben.

Selbsterfahrung beginnt mit Details

Schau genau hin! Spüre genau nach! Wie fühlt sich der Boden unter Deinen Füßen an? Welche Ansicht erwartet Dich hinter der nächsten Biegung?

Wie sah denn der Mensch, an dessen Namen Du Dich gerade erinnerst genau aus? Beschreibe ihn! Beschreibe ihn mit allen Deinen Sinnen! Wie sah er aus? Und wie roch er? Was für Kleidung trug er meistens und was war das größte Abenteuer, das Ihr gemeinsam erlebt habt?

Erinnerungen addieren sich

Und wie Du gerade mit Deinen Rollschuhen um die nächste Ecke biegst, merkst Du plötzlich: Genau hier war ich doch schon einmal! Hier kenne ich mich doch bestens aus! Na klar! Hier der Bäcker im roten Haus … und auf der Straßenseite gegenüber ist auf dem Gehweg grobes Kopfsteinpflaster! Plötzlich erinnerst Du Dich wieder an alles. Plötzlich ist Dir alles wieder vertraut. Irgendwie vertraut und doch auch neu zugleich.

Und alles, woran Du Dich erinnerst, bringt Deine Feder gerade zu Papier. Während dessen schaust Du ihr nur geduldig dabei zu. Und Du gibst ihr geduldig noch etwas mehr Zeit, dass sie alle Erinnerungen und Erfahrung in aller Ruhe aufschreiben kannst. Dabei erlebst du dich als Schreibende oder als Schreibenden, als Schriftstellerin oder als Schriftsteller. Du erlebst Dich selbst; du erfährst Dich selbst. Keine Hetze!

Erfahre immer mehr von Dir selbst!

Und Du fährst weiter und erkundest die Landschaft oder die Stadt! Fahr weiter, schreib weiter und erkunde, was in Dir steckt! All Deine Erinnerungen, all Deine Bilder, Deine Gedanken, Deine Gefühle … und schau, was sich noch alles einstellen mag. Lass Deine Erinnerungen einfach strömen!

Selbsterfahrung in Maßen

So wie Du beim Rollschuhfahren auch nicht erst mit letzter Kraft und Blasen an den Füßen Dein Zuhause erreichen willst, so mache es auch im Schreiben! Treibe Dich nicht! Deshalb: Wenn Du ein paar schöne Sätze aufgeschrieben hast, notiere Dir nur noch eine Frage oder ein paar Begriffe dazu, wie du weiterschreiben willst. Und dann mach eine Pause. Dann mach etwas ganz anderes. Und erst nach einer Weile, wenn Du wieder ganz frisch bist, wenn es Dich wieder danach drängt, Deine Rollschuhe anzuziehen, erst dann schreibe weiter! Denn Schreiben, Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis sind auch ein Genuss, den es in Maßen zu genießen gilt. Genauso wie Rollschuhfahren!


Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis im Schreiben: Im Schreiben erfährst und erkennst Du Dich selbst!
Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis im Schreiben: Im Schreiben erfährst und erkennst Du Dich selbst!

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Auf keinen Fall Schreiben! https://schreiben.selbsterkenntnis.me/auf-keinen-fall-schreiben Mon, 13 Mar 2017 19:05:16 +0000 http://schreiben.selbsterkenntnis.me/?p=311 Schreiben? – ICH? Soll doch schreiben, wer will … Schreiben? Selber schreiben? Ich? Ich doch nicht! Kann ich doch gar nicht! Obwohl … Schön wär’s ja vielleicht schon. Für später. Ja, vielleicht mal später. Später vielleicht. Aber nicht jetzt. Jetzt passt das nicht. Ich wüsste ja auch gar nicht, was ich schreiben sollte. Oder worüber. …

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Schreiben? – ICH?
Soll doch schreiben, wer will …

Schreiben? Selber schreiben? Ich? Ich doch nicht! Kann ich doch gar nicht! Obwohl … Schön wär’s ja vielleicht schon. Für später. Ja, vielleicht mal später. Später vielleicht. Aber nicht jetzt. Jetzt passt das nicht. Ich wüsste ja auch gar nicht, was ich schreiben sollte. Oder worüber. Und wie. So interessant war mein Leben schließlich auch nicht. Obwohl … Na ja; irgendwie ja schon. Aber ich hätte ja jetzt auch gar keine Zeit. Also Zeit, nur um zu na ja .., über mich, und so. Nur so zum Spaß! Wahrscheinlich würde ich mich sowieso erst mal unsterblich blamieren. Schreiben kann ich, wenn ich das will, ja auch noch später, in ein paar Jahren und für mich alleine. Ohne Stress. Dann blamiere ich mich nicht und außerdem geht das ja auch keinen etwas an. Vielleicht später mal, wenn ich mehr Zeit habe. Vielleicht würde mich dieses Schreiben ja auch stärker machen. Ist ja auch gut, zu wissen, was man mal machen kann, wenn man mal mehr Zeit hat. Damit keine Langeweile oder Sinnlosigkeit aufkommen kann. Kann ich ja dann immer noch machen.

Schreibworkshop?

Wahrscheinlich sind in so einem Schreibworkshop sowieso nur Menschen, die das nötig haben. Lieber nicht. Denen dann auch noch vorlesen, was ich so erlebt habe oder bei mir so denke – das ist eh nicht mein Ding, sich so selbst zu positionieren. Viel zu aufdringlich; ich bleib mit meinen Gedanken lieber allein. Sowieso. Schon immer. Das sind doch alles Spinner, Spanner und Voyeure. Außerdem kommt jetzt der Frühling; da wird sowieso alles leichter. Da wäre es ja nur lästig, wenn ich was schreiben müsste. Außerdem muss ich das ja sowieso nicht. Zwingt mich ja niemand. Ich hab schließlich genug anderes zu tun. Ist doch wahr! Und das mit der Selbsterkenntnis ist ohnehin nicht mein Ding. War es noch nie. Weiß der Kuckuck, was mir da noch alles auf die Füße fällt. Nachher entdecke ich da noch was, was mich wieder herunterzieht. Lieber nicht. Das Leben bietet auch ohne dieses Schreiben Fallen genug. Warum sollte ich also so ein Risiko auf mich nehmen.

Lieber nur lesen!

Und der ganze Papierverbrauch! Das muss auch nicht sein! Geschrieben habe ich in der Schule schon genug. Jetzt kann ich das echt nicht mehr brauchen. Lesen tu ich sowieso lieber. Und Bücher gibt es ja genug. Wer soll die ohnehin alle lesen? Da braucht’s kein weiteres Buch. Und nur für mich was aufzuschreiben? Das ist doch nur was für Egozentriker. Ich habe schließlich noch andere Aufgaben, als Nabelschau abzuhalten und dann das auch noch aufzuschreiben. Soll doch schreiben wer will! Wer es nötig hat! Mich stört’s nicht! Meine Freunde machen das schließlich auch nicht. Ich könnte ja Tagebuch führen. Aber wen interessiert das schon! Das wäre dann ja eh nur für mich und ich weiß ja sowieso was ich erlebt habe. War ja schließlich selbst dabei. Da brauch‘ ich das dann garantiert nicht noch mal aufschreiben. Außerdem hab ich ja meinen Kalender. Da steht auch alles drin, was ich gemacht hab. Natürlich nicht, was ich dabei gedacht hab aber das geht ja niemanden etwas an. Und dann kommt ja auch irgendwann der Sommer. Ich setz mich doch nicht im Sommer zum Schreiben in irgendein Café oder irgendeinen Park! Auf keinen Fall! Ist ja sowieso irgendwie sowieso irgendwie alles egal …


Zur sicheren Bestätigung aller dieser so überaus wertvollen Erkenntnisse lade ich Dich herzlich zu einem der unverbindlichen und kostenfreien Bestätigungsabende ein. Getränke und Kekse gibt es natürlich wie immer auch! Und natürlich jede Menge Bestätigung, dass Schreiben doch wirklich das Allerletzte, Allersinnloseste, Allerblödsinnigste ist, was es gibt auf der ganzen großen Welt!

Euer Michael


Auf keinen Fall Schreiben! Erst recht nicht im Schreibworkshop!
Auf keinen Fall Schreiben! Erst recht nicht im Schreibworkshop!

 

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