Wer wirklich schreibt, ist Schriftsteller!

Schriftsteller sein

Schriftsteller zu sein ist keine Art und Weise seinen Lebensunterhalt zu verdingen. Schreibend zu leben ist ein Lebensstil, eine Lebenshaltung, eine Lebensqualität.  Nicht weniger.

Die Welt in Worte fassen

Schriftsteller zu sein heißt, die Welt in Worte zu fassen. Schriftsteller zu sein heißt, allen unseren Empfindungen,  unseren Wahrnehmungen und vor allem unseren Gedanken, Sprache zu verleihen. Es heißt, die ganze Welt und sich selbst durch Sprache zu erobern; zuerst durch Sprache zu finden, dann durch Sprache neu zu erschaffen und schließlich durch Sprache zur Vollendung, zum Einverständnis zwischen Innenwelt und Außenwelt zu bringen.

Sprache macht reich!

Schriftsteller zu sein, heißt: Sich selbst und eine ganze Welt durch Sprache zu erkennen oder sich selbst und die ganze Welt durch Sprache neu zu erschaffen. Ohne Sprache wären wir selbst und der ganze schöne Planet Erde nur ein Häufchen wohltemperierten Sternenstaubs, das durchs Weltall zieht. Aber wir sind mehr! Wir sind mehr dank unserer Sprache! Wir sind mehr dank unserer Sprache, die es uns ermöglicht, sprechend und schreibend der Welt  und uns selbst Freund zu sein.

Nochmals:

Schriftsteller zu sein ist keine Art und Weise seinen Lebensunterhalt zu verdingen. Denn schreibend zu leben ist ein Lebensstil, eine Lebenshaltung, eine Lebensqualität. Schreiben ist Teilhabe am Leben selbst. Nicht weniger.

Wenn wir als Schreibende schreiben, dann meist zu allererst für uns selbst. Wenn sich andere an unseren Schriften erfreuen – oder auch nicht – so mögen sie das gerne tun. Den Hauptgewinn aber erfahren als erste wir selbst: Durch die Entwicklung unserer Gedanken im Schreiben.


Schreiben und Selbsterkenntnis: Wer wirklich schreibt, ist Schriftsteller!
Schreiben und Selbsterkenntnis: Wer wirklich schreibt, ist Schriftsteller!